Hornissenschwebfliege
Eine Fliege, kein Hautflügler. 16 bis 22 Millimeter, nur ein Flügelpaar, kurze Fühler — und kein Stachel. Sie ahmt die Hornisse nur nach, um sich zu schützen.
Wissen · Abgrenzung
Die heimische Hornisse ist geschützt. Wer sie verwechselt, kann sich strafbar machen — und drei weitere Arten sehen ihr ebenfalls ähnlich.
Wichtig: Die Europäische Hornisse ist in Deutschland besonders geschützt. Genau deshalb sollen Nester niemals von Laien entfernt werden — die Verwechslungsgefahr ist der Hauptgrund [1].
| Merkmal | Asiatische Hornisse | Europäische Hornisse |
|---|---|---|
| Beine | schwarz mit gelben Enden | rotbraun |
| Brust | schwarz | rotbraun gezeichnet |
| Gesicht | orange | gelb |
| Hinterleib | dunkel, ein helles Band hinten | überwiegend gelb |
| Größe Arbeiterin | 1,5–2,4 cm | 1,8–2,5 cm |
| Gesamteindruck | dunkel | hell, gelb |
Der schnellste Blick: Ist der Hinterleib überwiegend gelb, ist es die heimische Hornisse. Ist er dunkel mit nur einem hellen Band hinten, lohnt sich das genaue Hinsehen.
Eine Fliege, kein Hautflügler. 16 bis 22 Millimeter, nur ein Flügelpaar, kurze Fühler — und kein Stachel. Sie ahmt die Hornisse nur nach, um sich zu schützen.
Bis vier Zentimeter lang, schwarzgelb, mit einem langen Legebohrer am Ende, der wie ein Stachel aussieht. Sie sticht nicht und legt ihre Eier in Nadelholz.
Ein Foto klärt fast jeden Zweifel. Auf velutinafinder.de wird jedes hochgeladene Bild automatisch vorgeprüft; ist die Vorprüfung unsicher, sehen erfahrene Imkerinnen und Imker es sich an. Erst wenn drei von fünf übereinstimmen, gilt eine Sichtung als bestätigt.